Vom Commodore 64 über Cloud-Lösungen bis zur KI: Fabian Stahl hat aus seiner Leidenschaft für IT ein Unternehmen aufgebaut. Im Interview zum 30-jährigen Jubiläum von STAHL erzählt er von Pioniergeist, Rückschlägen und regionaler Verbundenheit – und davon, was ihn bis heute antreibt.
Fabian, wir schauen zurück auf 30 Jahre STAHL. Wie muss man sich die IT damals vorstellen?
Fabian Stahl: Nichts war automatisch. Man musste mechanisch Jumper stecken, damit Soundkarte und Grafikkarte mit dem Rechner funktionieren. Man musste technisch viel tiefer einsteigen und seinen Rechner selbst zusammenbauen. Damals, als junger Erwachsener, bin ich auf LAN-Partys gegangen. Da hat man zwei Stunden gebraucht, bis die IT überhaupt funktioniert hat und man spielen konnte.
Woher konntest du das?
Das war mein Hobby. Ich hab mit sechs Jahren meinen ersten Rechner bekommen, einen Commodore 64 mit 64 Kilobyte RAM und einer Basic-Sprache. Es gab nicht mal Disketten, sondern eine Datasette, quasi eine Tonbandkassette, wo man Programme abspeichern konnte. Aus Zeitschriften konnte man Listings abtippen. Es war schön, wenn man dann ein kleines Spiel hatte – und wenn es nur war, einen Ball von der einen Seite auf die andere zu schlagen. Als ich in der Schule war, habe ich mir ein kleines Programm geschrieben, um meine Noten einzugeben und immer einen aktuellen Stand zu haben.
Wie kam es dazu, dass aus dem Hobby ein Unternehmen wurde?
Ich hab als Jugendlicher Schülerzeitungen am Rechner gestaltet. Bekannte haben mich angesprochen, ob ich ihnen ein Logo gestalten kann. In der Firma meines Vaters und bei Bekannten habe ich die IT betreut und unterstützt, damals noch mit DOS und Novell NetWare, habe Programme installiert und Drucker angebunden. Dazu musste man mit Codezeilen arbeiten und rumprobieren, damit die Umlaute richtig dargestellt wurden. Mit diesem Hobby konnte ich ein bisschen Geld nebenbei verdienen.
Als ich 18 wurde, konnte ich während der Zeit auf der FOS mein eigenes Unternehmen gründen. Der eigentliche Durchbruch kam zu dieser Zeit eher aus einer spontanen Idee. Das Thema ISDN war 1996 gerade auf den Markt gekommen. Es gab 700 Mark Förderung von der Telekom, wenn man sich eine Telefonanlage gekauft hat – und ich als Partner habe auch noch eine Provision bekommen. So dachte ich mir, ich mache eine Flyeraktion. Für eine Telefonanlage abzüglich Förderung und Einrichtung bekam der Kunde sogar noch 49 Mark ausbezahlt – und ich habe trotzdem Geld damit verdient. Ich habe den Flyer in ganz Pfaffenhofen verteilen lassen. Innerhalb von noch nicht mal zwei Wochen hatte ich über 120 Aufträge, am Küchentisch meiner Eltern unterschrieben. Nachdem das so gut lief, machte ich die gleiche Aktion in Ingolstadt und war kurz vor Ende des Förderzeitraums bei über 220 Aufträgen.
Hättest du damals gedacht, dass es so weitergeht, 30 Jahre, den Rest deines Lebens möglicherweise?
Ich hab mir gar keine Gedanken gemacht. Ich fand es einfach cool, es war eine schöne Einnahmequelle. Ich war froh, dass die Telekom über ein Jahr gebraucht hat, alle Anschlüsse zu schalten, denn so konnte ich die Aufträge nach und nach abwickeln. Aber so hatte ich Kunden gewonnen und sie weiter betreut. Daher war nichts drin mit Ausbildung oder Studieren, sondern mich hat das Leben, hat die Selbständigkeit alles gelehrt. Das war nicht einfach ohne betriebswirtschaftliches Know-how. Im Nachhinein muss ich sagen, wenn ich das alles gewusst hätte, weiß ich nicht, ob ich mich getraut hätte und mich einfach so selbstständig gemacht hätte. Da war einfach Enthusiasmus mit dabei.
Wie bewahrt man sich den Enthusiasmus über die Zeit?
Indem man immer neuen Ideen, neuen Themen aufgeschlossen ist. Ich bin einer, der Technologien sieht, aus denen man etwas machen kann. Dann bin ich Feuer und Flamme und bau das auf. Danach muss es verstetigt werden, indem man eine Struktur schafft, damit es weiterlaufen kann.
In der IT habe ich den riesengroßen Vorteil, dass es immer wieder neue Themen gibt. Nach ISDN kamen das Internet auf und Online-Buchungen. Wir haben schon Cloud-Lösungen gemacht, bevor man es Cloud genannt hatte.
Bei all diesen technischen Veränderungen – was ist in 30 Jahren Stahl-Firmengeschichte gleich geblieben?
Der lokale Bezug. Ich habe immer geschaut, dass ich für regionale Unternehmen etwas tue, auch andere regionale Unternehmen einbinde und mich darüber hinaus engagiere. Die regionale Wertschöpfung, der persönliche Bezug, das Miteinander, die Neugierde, der Austausch untereinander – das ist für mich geblieben.
Worauf bist du besonders stolz?
Dass ich es geschafft habe, komplett aus eigener Kraft heraus das Unternehmen aufzubauen, ich bin ich mit Null gestartet.
Gibt es auch etwas, wofür du dankbar bist?
Zunächst, dass ich überhaupt die Möglichkeit hatte … Ich war 18, 19, 20 – und die Kunden haben mir zugetraut, ihre Kommunikation, ihre IT zu betreuen. Einen Kunden, der damals bei der ISDN-Aktion kam, habe ich heute noch. Er ist heute einer meiner besten Freunde.
Ganz besonders dankbar bin ich meiner Frau, die komplett hinter mir gestanden ist, insbesondere, als aus dem Einzelunternehmen 2005 die GmbH gegründet wurde. Meine Tochter war gerade ein Jahr und ich gehe diesen großen Schritt, nehme ein Büro und investiere. 2007 kam dann noch mein Sohn. Die ersten Jahre habe ich meine Kinder nicht viel gesehen und meine Frau hat mir komplett den Rücken freigehalten.
Wie ging es dann mit Mitarbeitern los?
Also, ich hatte ja 1996 selbständig gestartet. Aber ich bin im Jahr 2000 auch mal angestellt gewesen, konnte meine Selbständigkeit nebenbei weitermachen. Ein Unternehmen wollte mich als IT-Leiter haben, ich habe dort eine IT-Abteilung aufgebaut, hatte zwei Azubis und zwei Mitarbeiter, so dass ich Erfahrung sammeln konnte in der Ausbildung und in der Führung von Leuten. Da hat man wieder an mich geglaubt: Ich war ja erst 23. Ich bin auch mal freiberuflich zu BMW gegangen. Aber im großen Konzern war ich die Hälfte der Zeit nur noch in Meetings.
Das eigentliche Arbeiten hat mir gefehlt. So habe ich mir gesagt, jetzt machen wir es g’scheit, ich mache das komplett selbständig. Das geht nur, wenn ich Leute dazunehme. So habe ich zusammen mit meinem langjährigen Schulfreund Andi Neumair 2005 die Stahl Computertechnik GmbH gegründet. Wir haben ein kleines Büro in der Poststraße in Pfaffenhofen mit zweieinhalb Räumen genommen, haben eine Sekretärin gesucht, haben einen Freiberufler fest angestellt, dann den nächsten Mitarbeiter. So hatten wir ein Team, um die Projekte der kleinen und mittelständischen Kunden umzusetzen und das hat sich recht zügig aufgebaut. Innerhalb von einem Jahr ist das Büro zu klein geworden. Ich glaube, der sechste Mitarbeiter war es, den konnten wir am Schluss nur noch auf einem Bierkasten sitzen lassen, weil der Bürostuhl keinen Platz mehr hatte in dem Abstellkammerl.
Was war ausschlaggebend dafür, dass es ein Erfolg geworden ist?
Ich glaube, weil wir uns treu geblieben sind und nicht versucht haben, das schnelle Geld zu machen, sondern uns auf die lokalen, kleinen und mittleren Kunden konzentriert haben – und uns Gedanken gemacht haben, nicht nur wie deren IT funktioniert, sondern auch wie wir die Kunden bei ihrem Wachstum begleiten können. Wir haben nicht nur einen Rechner verkauft, sondern versucht, ihre Prozesse zu verstehen. So haben wir mit den Kunden zusammen Konzepte entwickelt und durften mit den Kunden wachsen.
Wer waren eure Kunden?
Wir hatten anfangs eigentlich nur Unternehmen mit zehn bis 15 Mitarbeitern betreut. Aber dann kamen Kunden mit 60, 70 Arbeitsplätzen. Da wurden wir als ITler noch relevanter.
Wir haben Mitte der Nullerjahre gerade mit Cloudlösungen angefangen. Einige kleinere Betriebe wollten ihre IT in einem Rechenzentrum betreiben zusammen mit DATEV. Die DATEV hatte zwar ihre Softwarelösungen, aber das konnten sie nicht. So haben mit denen über Cloudlösungen gesprochen, wir waren Pionier im Cloudbereich.
Auch beim öffentlichen WLAN waren wir früher dran als andere, konnten 2015 das öffentliche WLAN am Hauptplatz von Pfaffenhofen ausstrahlen. Das machte die Runde, so dass der Westpark Ingolstadt oder die Stadt Augsburg zu uns kamen. Und schließlich wollten die Stadtwerke Augsburg mit uns öffentliches WLAN in Bussen umsetzen.
Das gab es bundesweit überhaupt noch nicht und es gab auch keine Lösung, um das WLAN für alle Busse zentral zu verwalten. Wieder hat man uns das Vertrauen geschenkt, allerdings mit der Maßgabe, innerhalb eines halben Jahres eine fertige Lösung zu haben. Die hatten wir und Augsburg war bundesweit die erste Kommune, in der es flächendeckend Fahrgast-WLAN gab und unsere Lösung die Vernetzung und Anbindung von Bildschirmsystemen in Bussen und Straßenbahnen ermöglicht hat.
An welchen Innovationen arbeitet ihr jetzt gerade?
Jetzt ist KI unser Thema. Wir haben überlegt, wie kann man KI zu den kleinen und mittleren Unternehmen bringen? Ohne dass sie viel Geld ausgeben müssen, aber trotzdem ihre Daten sicher bereitstellen können? So haben wir uns überlegt, wir könnten eine KI-Plattform schaffen und eine KI-Infrastruktur aufbauen und diese kleineren Unternehmen geshared bereitstellen.
Auf der anderen Seite kommt mein Engagement als Vorstand der Bürger-Energie-Genossenschaft ins Spiel, die ich 2012 mitgegründet habe. Hier geht es darum, wie können wir lokalen, sauberen Strom, den wir nicht mehr ins Netz einspeisen können, in KI-Leistung umwandeln und somit einen Mehrwert generieren.
In dieser Kombination haben wir es geschafft, nicht nur eine regionale KI-Plattform zu entwickeln, sondern demnächst auch noch eine Regio-KI-Station als Pilotanlage für die BEG Pfaffenhofen neben einer erneuerbaren Energieanlage zu platzieren. Damit kommen wir wieder auf den Punkt, der mich grundsätzlich antreibt, immer die regionale Wertschöpfung hier vor Ort zu behalten.
Wie bewahrt man sich denn den Pioniergeist über all die Jahre?
Wichtig ist, nach wie vor aufgeschlossen gegenüber neuen Themen zu sein, auch raus aus dem Alltagsgeschäft zu kommen. Dazu gehört, sich mit anderen Leuten auszutauschen, Dinge zu diskutieren und beim Glas Wein am Abend einfach mal Ideen oder einfach Hirngespinste zu haben. Manche Sachen sind ein Krampf, aber dann kommen auch wieder Sachen heraus, die vielleicht doch gut sind und die man weiterverfolgt.
Gab es auch Zeiten, wo es nicht so gut lief, wo du gezweifelt hast?
Ja, wir haben tatsächlich auch kritische Zeiten gehabt. Ich hatte einen schweren Autounfall, 1998, nahe dran an der Querschnittslähmung, war sechs Wochen im Krankenhaus, bin anschließend auf Reha gekommen. Zufällig war das ein Hotel mit angeschlossener Reha-Abteilung und die hatten IT-Probleme. Ich bin mit meinem Korsett hinterm Tresen gesessen und habe versucht, deren IT auf Vordermann zu bringen. Daraus hat sich entwickelt, dass ich immer mehr Hotels betreut habe und auch eine Hotelgruppe. Doch die ist 1999/2000 in Schieflage geraten und ich bin mit einer sechsstelligen D-Mark-Summe hängengeblieben. Das war ein Rückschlag, und ich habe lange Jahre daran hingezahlt.
2005 hatten wir ja zu zweit die GmbH gegründet und uns gut weiterentwickelt. 2007 haben wir einen dritten Geschäftspartner dazugenommen, viel aufgebaut, viel investiert, aber das hat nicht das gebracht, was es sollte. Wir haben viel Minus gemacht und sogar überlegt, zuzumachen.
Wir haben dann einen Hebel umgelegt, uns neu aufgestellt und uns externe Hilfe geholt von den Aktivsenioren, die mit uns die Zahlen und unser Geschäftsfeld analysiert haben. So haben wir in vielen Schritten das Unternehmen stabilisiert und angefangen, positive Zahlen zu schreiben.
Das zeigt: Nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich glaube, dass man so richtig gut wird und wächst, wenn man Krisen hat, weil dann kommt ein Brennglas auf verschiedene Dinge. Wenn man die Probleme erkennt und die richtigen Schritte geht, um sie zu beseitigen – in diesen Prozessen wird man eigentlich erst zum Unternehmer.
Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf, was würdest du deinem früheren Ich raten?
Sich etwas mehr und gezielt fortzubilden in Sachen Organisation und Betriebswirtschaft, weil das war in den ersten Jahren learning by doing, was mich viel Geld, Nerven und Kraft gekostet hat. Schon früher mehr Struktur einbringen ins Unternehmen, das ist etwas, was ich rückblickend anders machen würde. Aber nicht zu viel, weil ansonsten hätte ich wohl nicht so hemdsärmelig gestartet und diese Erfolge gehabt.
Du hast vorhin von der regionalen Wertschöpfung gesprochen. Welche weiteren Werte sind für die Stahl-Firmengruppe wichtig und welche Werte waren auch nie verhandelbar für dich?
Offen zu sein, ehrlich zu sein und Vertrauen zu haben. Ich weiß, dass ich das Glück hatte, dass einige Leute an mich geglaubt haben. Das will ich heute zurückgeben. Deswegen bin ich auch den Mitarbeitern, Kunden, Partnern gegenüber offen, aber ich brauche Ehrlichkeit. Was ich gar nicht mag, ist, wenn man versucht, irgendeine Story zu erzählen, um von was abzulenken. Fehler können passieren und die muss ich offen zugeben, daraus kann man lernen.
Was können denn Mitarbeitende vom Unternehmen Stahl erwarten?
Sie können sich einbringen und neue Sachen tun. Sie erhalten Unterstützung, wenn sie Fortbildung oder Mentoring benötigen. Und wir nehmen auch bis zu einem gewissen Maße Rücksicht auf ihre privaten Dinge. Jeder hat mal eine Zeit, wo es vielleicht nicht so gut ist, dann stehen wir zur Seite.
Dafür erwarte ich allerdings auch im Umkehrschluss, einen 120-prozentigen Einsatz, wenn es notwendig ist. Denn am Schluss muss es immer für den Kunden passen.
Was können denn die Kunden von euch erwarten?
Beständigkeit, Einsatz, Zuverlässigkeit, auch Offenheit und Ehrlichkeit von uns. Wir werden alles tun, was uns möglich ist, damit unsere Kunden ihren Betrieb, erfolgsbringend weiterentwickeln können.
Und toi, toi, toi, wenn man auf die aktuellen Themen Cyberangriffe und Verschlüsselungen von Daten schaut: Wir hatten in unserer dreißigjährigen Firmengeschichte noch keinen Kunden, bei dem es zu einem längerfristigen IT-Ausfall gekommen ist.
Du hast gerade das Thema Cybersicherheit angesprochen. Vorhin fiel mal das Stichwort KI. Welche weiteren großen Themen und Entwicklungen siehst du denn in der IT?
Die IT ist schon immer recht schnelllebig gewesen. Früher kam alle acht bis zehn Jahre eine wirklich größere Veränderung. Dieser Zyklus verkürzt sich massiv, seit KI DAS das Thema ist, Heute tue ich mich sehr schwer mit Vorhersagen, weil die KI die Entwicklung so stark beschleunigt. Es kann auch gut sein, dass Quantencomputer in den nächsten fünf Jahren so weit sind, dass sie auch in Unternehmen Einzug halten können. Dann habe ich noch mal eine deutliche Leistungssteigerung.
Aktuell ist jedenfalls KI die Herausforderung fürs Unternehmen, um sie so einzusetzen, dass sie im Unternehmen einen Mehrwert bringt. Die Herausforderung ist, die Mitarbeitenden mitzunehmen, weil der Wandel so schnell ist. Ein Mensch ist anpassungsfähig, aber in der Schnelligkeit, wie das gerade passiert, wird es eine Herausforderung werden.
Eine riesige Veränderung kommt noch dazu: das Thema Souveränität. Sich von China sowieso, aber mittlerweile auch von unserem befreundeten Staat USA unabhängiger zu machen, uns auf eigene Beine zu stellen, die Rechenleistung, die Anwendungen wieder in Europa zu haben, selbst zu entwickeln, selbst zu betreiben. Das heißt nicht, uns abzuschotten, aber resilienter zu sein. So passt es eigentlich auch ganz gut, weil wir ja schon seit 20 Jahren ein eigenes Rechenzentrum betreiben. Wir schauen immer, deutsche oder europäische Lösungen zu haben. Das werden wir jetzt noch verstärkt machen.
Was wünschst du dir für die Zukunft der Stahl-Firmengruppe?
Dass wir nicht stehen bleiben, uns weiterentwickeln. Mit Regio AI sind wir wieder einen Schritt weitergegangen. Es wird mit Sicherheit nicht der Letzte sein. Und ich wünsche mir, weiterhin als Team zu agieren, offen zu bleiben, ohne jedem neuen Thema und jedem Euro hinterherzueilen. Wir wollen weiterhin bodenständig bleiben, beständig für unsere Kunden und das Vertrauensverhältnis mit unseren Kunden weiter auszubauen.
Ja, ich wünsche mir einfach, Partner zu sein für unsere Kunden und nicht nur Dienstleister oder Lieferant. Dass die persönlichen Beziehungen, die entstanden sind, zwischen Mitarbeitenden von uns und Mitarbeitenden unserer Kunden, weiter bewahrt werden.
Ja, und erfolgreich wollen wir sein (lacht). Natürlich, wir wollen nach wie vor der IT-Partner hier in der Region bleiben und uns mit unserer Softwarelösung im Vernetzungsbereich von Bussen, Straßenbahnen, Schiffen in Europa positionieren. Da sind die ersten Schritte gegangen in Spanien und in Polen. Und dann wollen wir mit Regio AI der Partner werden, wenn es um KI-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen geht, in Deutschland und auch in den angrenzenden Ländern. Da haben wir noch ein bisschen Arbeit vor uns …
Ich hab noch drei Sätze, bei denen ich dich bitte, sie zu vervollständigen.
Die Geschichte von Stahl ist …
… eine Geschichte eines Selfmade-Unternehmers, der aus seinem Hobby ein Geschäft gemacht hat, ein Unternehmen entwickelt hat und heute ein Partner für seine Kunden sein darf.
Wenn Stahl ein Tier wäre, wäre es ein…
Ach du meine Güte! Jetzt komme ich an meine Grenzen. Also, ich brauche ein schnelles Tier, weil wir nicht rasten, Puma, aber nicht so aggressiv. Eine Giraffe, weil wir einen Überblick haben. Aber auch ein Elefant, weil er sich nicht so leicht umstoßen lässt. Aber auch eine Ameise, die ihren Weg geht und schwere Lasten tragen kann.
Das Ende von Stahl …
… kommt noch lange nicht.
Danke dir, Fabian und alles Gute weiterhin.
Die Fragen stellte Verena Schlegel von PRODUQTIV. Die Pfaffenhofener Agentur für Kommunikation und Design ist – mit einer kurzen Unterbrechung – seit 2014 für die Stahl IT-Unternehmensgruppe tätig. Langjährige Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ist typisch für STAHL.